Leichtlaufreifen - die Technologie und ihre Vorteile
Führende Reifenhersteller suchten eine Lösung, die der starken Verformung des Reifens und dem damit verbundenen Energieverlust entgegenwirkt. Und sie wurde mit dem Leichtlaufreifen gefunden.
Was macht einen Reifen nun zu einem Leichtlaufreifen?
Die Beschaffenheit des Reifenmaterials ist für den Grad der Verformung von enormer Bedeutung. Jeder Reifen besteht aus einem Gummigemisch. Um den Rollwiderstand nachhaltig zu reduzieren, muss die Steifigkeit des Gummigemisches erhöht werden, ohne andere wichtige Reifeneigenschaften wie Abriebsfestigkeit und Straßenhaftung zu vernachlässigen. Bei herkömmlichen Reifen – so genannten schwarzen Reifen – sorgen Rußpartikel für die Materialsteifigkeit der Reifen. In Leichtlaufreifen – auch grüne Reifen genannt – kommt eine innovative Silika/Silan-Mischung zum Einsatz.
Um Missverständnissen vorzubeugen: Sie heißen zwar „grüne“ Reifen (aufgrund des ökologischen Aspektes, den sie erfüllen), sie sehen aber wie herkömmliche Reifen aus. Diese wesentliche Änderung in der Gummimischung führt zu einer spürbaren Verbesserung des Rollwiderstandes um bis zu 30 Prozent im Vergleich zu „schwarzen“ Reifen – bei gleichzeitig positiven Haftungs- und Abriebeigenschaften.





