Mineralöle sind gut. Synthetiköle sind besser.

Alle Motoröle werden aus Erdöl gewonnen. Anhand der weiteren Verarbeitung unterscheidet man zwischen mineralischen und synthetischen Ölen: Mineralöle werden durch einfache Verfahren aus Erdöl gewonnen und erfüllen nur die Mindestanforderungen an Motoröle. Synthetiköle hingegen unterliegen einem besonderen (synthetischen) Herstellungsprozess, der die Leistungsmerkmale der Öle deutlich verbessert.
Leichtlauföle sind Synthetiköle, die eine Vielzahl aufeinander abgestimmter Funktionen vereinen. Sie decken dabei sehr hohe, aber auch sehr niedrige Temperaturbereiche ab. Das deutlich verbesserte Fließverhalten - Fachleute sprechen hier von der Viskosität - ermöglicht eine wesentlich schnellere Reibungsminderung und Durchölung im Motor. Und das führt zu einer spürbaren Einsparung von Kraftstoff.
Folgende Kraftstoffeinsparungen sind möglich:
| Innerorts | 4 - 6 % |
| Außerorts | 2 - 4 % |
| Autobahn | 2 % |
Die wichtigsten Vorteile von Leichtlaufölen auf einen Blick:
- Besseres Fließverhalten bei niedrigen Temperaturen, dadurch geringere Reibung im Motor beim Kaltstart.
- Weniger Verschleiß durch schnellere Durchölung des Motors.
- Kein Abreißen des wichtigen Schmierfilms - auch bei hoher Belastung und hohen Temperaturen.
- Senkung des Ölverbrauchs durch höheren Verdampfungspunkt.
- Vermeidung von Ablagerungen durch bessere Schmutzaufnahmefähigkeit



