Funktionen und Klassifikation von Motorölen

Motoröl übernimmt fünf wichtige Funktionen: Schmieren, Kühlen, Reinigen, Korrosionsschutz und die Feinabdichtung. Diese Funktionen gewährleisten zwei verschiedene Öl-Arten auf unterschiedliche Weise: mineralisches Öl oder synthetisches Öl.
Zum Unterschied: Mineralöle sind herkömmliche Öle, die auf einfache Weise gewonnen werden und gut auf die gewünschten Eigenschaften ansprechen. Synthetiköle hingegen unterliegen einem besonderen (synthetischen) Herstellungsprozess, bei dem die Leistungsmerkmale deutlich verbessert werden. Konkret: Auch bei tiefen Temperaturen bleibt Synthetiköl dünnflüssig - bei hohen Temperaturen bleibt der Schmierfilm stabil
Die SAE-Klassifikation
Jede Ölflasche ist mit einer Klassifikation gekennzeichnet, die Auskunft über die Qualität gibt.
Die gebräuchlichste ist die SAE-Klassifikation, die über die Viskosität (Fließeigenschaften) des Motoröls bei niedrigen und hohen Temperaturen informiert. Die Ziffer vor dem „W“ (W steht für Mehrbereichsöle, die sowohl im Winter als auch im Sommer verwendet werden können) beschreibt die Fließeigenschaften von Motoröl bei Kälte.
Die Ziffer hinter dem „W“ beschreibt das Fließverhalten bei 100 Grad. Je niedriger die Zahl vor dem „W“ und je höher die Zahl hinter dem „W“, desto besser die Fließeigenschaften.
Beispiel: SAE 0W - 30 = sehr gute Viskosität



