Mit innovativen Technologien noch mehr sparen.
In den letzten zwei Jahrzehnten ist der durchschnittliche Kraftstoffverbrauch von Otto- und Dieselmotoren deutlich gesenkt worden. Neue Antriebstechniken werden die Mobilität künftig noch effizienter machen und dadurch den CO2-Ausstoß sowie die Abhängigkeit vom Erdöl erheblich reduzieren.
Erdgasantrieb.
Eine gute Alternative sind schon heute erdgasbetriebene Fahrzeuge, die die heutigen Komfortansprüche voll erfüllen. Einige Autohersteller bieten diese ausgereifte Technik serienmäßig an. Ein mit Erdgas betriebener Motor produziert rund ein Viertel weniger CO2 als ein herkömmlicher Antrieb. Darüber hinaus sind die Kraftstoffkosten deutlich geringer. In absehbarer Zukunft wird der Betrieb mit Bioerdgas eine immer größere Rolle spielen, damit fährt ein Gasfahrzeug sogar nahezu CO2-neutral!

Hybridtechnologie.
Auch Hybridantriebe sind bereits heute eine echte Alternative. Mit ihrer Kombination aus Verbrennungsmotor und Elektromotor punkten sie vor allem im Innerortsverkehr. Die hohe Effizienz des Elektromotors bei niedrigen Geschwindigkeiten und im Stop-and-Go sorgt für eine Kraftstoffersparnis von bis zu 15 Prozent.
Elektromobilität.
Wenn der Strom aus regenerativen Energiequellen kommt, werden Elektrofahrzeuge in Zukunft dazu beitragen, CO2-Emissionen zu vermeiden. Die Batterien werden über die Steckdose aufgeladen und reichen bei reinen Elektrofahrzeugen bis zu 150 Kilometer weit. Plug-In-Hybridfahrzeuge mit zusätzlichem Verbrennungsmotor haben keinerlei Einschränkungen in Bezug auf die Reichweite. An Konzepten zur Strombereitstellung und zur Senkung der Batteriekosten arbeiten derzeit zahlreiche Forscher und Entwickler. Politik und Wirtschaft fördern die Entwicklung und Markteinführung von Elektrofahrzeugen. Die Serienreife wird für 2012 erwartet.
Wasserstoff.
Wasserstoff kommt als Stromspeicher vor allem in Brennstoffzellen zum Einsatz: In der Brennstoffzelle reagieren Sauerstoff und Wasserstoff, es entsteht Strom, der einen Elektromotor antreibt. Aus Umweltsicht entscheidend ist die Erzeugung des Wasserstoffs aus regenerativen Energiequellen. Noch ist diese Technologie teuer und wenig effizient. Um dies zu ändern, unterstützt die Bundesregierung die Entwicklung der Wasserstofftechnologie. Mit serienmäßig einsetzbaren Brennstoffzellenantrieben wird ab 2020 gerechnet.


